Metropoli BBS
VIEWER: quickhlp.gr MODE: TEXT (CP437)
Informationen zum Programm  QUICK

*QUICK

QUICK ist kompatibel mit den NetWare-Versionen v2.x und v3.x

KOMMANDOFORMAT:      QUICK  <option> <Parameterliste>

Mögliche Optionen sind:
     TOtal, LIst, SHow, DUmp, EXists, TAble,
     HIde, VIsible, MAnage, WOrkman, CUt, MEmber, SUbgroup,
     CReate, KILL, REname, COpy, TRustee, LOginscr, EQuival,
     DIsk, SYslog, QUeue, CHeck, STatus, DAte, TIme

     Großgeschriebene (i.d.R zwei) Buchstaben der Optionen müssen eingegeben
     werden, kleingeschriebene Buchstaben können weggelassen werden.
     Die möglichen Parameter sind abhängig von der gewählten Option:

     Vom User einzugebende Strings werden hier in spitzen Klammern
     wiedergegeben (Bsp.: <name>)

     Falls alternativ mehrere Parameternamen möglich sind, werden sie hier
     durch das Symbol '|' getrennt.

     <ObjType> steht für den gewünschten Typ eines Binderyobjekts.
     Erlaubte Objekttypen sind:
     User,  Group,  Queue,  Fserver, Job_srv,  GAteway,  Prt_srv,  
     Arch_q,  ARC_Srv,  JOB_Q.
     (Kleinbuchstaben dürfen weggelassen werden)

     Andere/ungewöhnliche Objekttypen können über den von NetWare intern
     verwendeten Hex-Code angesprochen werden.  Man kann diesen Code z.B.
     mit "QUICK LIST *" erfahren.  Bei der Eingabe muß ein Hex-Code aus
     dem Buchstaben "X", gefolgt von 1-4 Hex-Ziffern, bestehen.

     Wildcards in User-, Gruppennamen etc. sind in folgenden Kommandos 
     erlaubt:  
     CUT, DISK, DUMP, HIDE, KILL, LOGINSCR, SHOW, TRUSTEE, VISIBLE

     Beispiel-Syntax:    QUICK  SHow  [<ObjType>=]<name>
     Mögliche Eingabe:   QUICK  SHOW  G=Testgroup
                         QUICK  SH  Everyone
                         QUICK  SH  Gr=*
                         QUICK  SH  guest
                         QUICK  SH  User=TEST*
                         QUICK  SH  Prt_srv=*
                         QUICK  SH  Q=PRINTQ_?
                         QUICK  SH  X71=whatever

     Falls man bei der Eingabe keinen Objekttyp spezifiziert, wird QUICK
     einen Default-Objekttyp einsetzen; dieser Default wird bei der
     Beschreibung der einzelnen Optionen genannt.
     Falls QUICK das Objekt mit diesem selbsteingesetzten Default nicht
     kennt, wird es in manchen Fällen (wenn es ungefährlich ist) versuchen
     zu erraten, was der User meinte.

     Somit sind die folgenden Eingaben gleichwertig:
       'QUICK SH testuser'  =  'QUICK SHOW USER=testuser'
       'QUICK SH everyone'  =  'QUICK SHOW G=everyone'

     Um die Verwendung in Batch-Jobs zu optimieren, beendet QUICK seinen
     Lauf mit der Übergabe des Errorlevels 5 an DOS, falls bei der
     Bearbeitung Fehler auftraten.

UMLENKEN VON AUSGABEN:
     Programmausgaben können mit den üblichen DOS-Kommandos auf Printer
     oder in Dateien umgelenkt werden (z.B. 'QUICK SHOW GUEST > LPT1').

HILFE:
     Eine menügesteuerte Übersicht über alle Optionen und Eingabeformate 
     erhält man durch den Aufruf von QUICK ohne Parameter.
     Kurze Eingabehilfen zu einzelnen Optionen erhält man durch
     "QUICK <option> ?"    (z.B.  "QUICK MEMBER ?")

SPRACHE:
     QUICK versucht beim ersten Start die angemessene Hilfssprache 
     (deutsch/englisch) zu 'erraten'. Im Hilfsmenü läßt sich die 
     vorgeschlagene Sprache ändern.
     An solche Wünsche wird QUICK sich individuell für jeden User
     erinnern.     

SELBST-TEST:
     QUICK führt bei jedem Aufruf einen automatischen SELBST-TEST von sich 
     durch, um Viren und Hardware-Fehler zu entdecken.      Falls sich 
     die Größe des Programmcodes seit der Programmierung verändert hat, 
     bricht das Programm ab und gibt eine Warnung auf dem Bildschirm aus.
     Im Falle einer solchen Warnung sollten Sie SOFORT entsprechende
     Maßnahmen (z.B. Virus-Check) ergreifen ! 

INSTALLATION:
   Bitte folgen Sie bei der Installation des Programms den Hinweisen auf
   der Installations-Diskette; anderenfalls kann die Funktion von QUICK
   beeinträchtigt werden.



LIZENZHINWEISE:

   Der Kauf von QUICK berechtigt zur Benutzung des Programms auf einem
   einzigen Fileserver.

   QUICK versucht zu erkennen, ob der Fileserver mit QUICK bearbeitet werden
   darf, und wird sich beim Erkennen unberechtigter Benutzung lediglich
   als Demo-Version aktivieren.

   Diese Demo-Version von QUICK ist voll lauffähig und enthält alle
   Funktionen der Vollversion, zeigt allerdings entsprechende Hinweise an
   und bleibt maximal 4 Wochen aktiv.
   Die Arbeit von QUICK auf dem Fileserver, auf dem QUICK installiert wurde,
   wird davon in keiner Weise beeinflußt.

   QUICK kann im Buchhandel oder direkt beim Verlag bestellt werden:

       ┌──────────────────────────────────────────────┐
       │  QUICK: Management Utility für NetWare LANs  │
       │         ISBN 3-9802094-1-5                   │
       │                                              │
       │  Verlag Wolfgang Schreiber-Neumann           │
       │  Schanzenstr. 74                             │
       │  D-4000 Düsseldorf 11                        │
       │  Fax: 0211 - 55 64 69                        │
       └──────────────────────────────────────────────┘

   Unverbindliche Preisempfehlung: DM 299.-  (Jul 1991)
   (Preis und aufgeführte Funktionen können Änderungen unterliegen)
*TOTAL

Format:
     QUICK  TOtal

Funktion:
     Gibt umfassende Systeminformationen für den default Fileserver aus.

     'QUICK TOTAL' ist lediglich eine vereinfachte Eingabeform für folgende
     QUICK-Kommandos:

     QUICK SHOW FS=<name des default FS>       zeigt die Fileserver-
                        Konfiguration und Performance an.
     QUICK SYSLOG       zeigt das System Login Script
     QUICK LIST USER    zeigt alle Usernamen an
     QUICK LIST GROUP   zeigt alle Gruppennamen an
     QUICK LIST QUEUE   zeigt alle Queuenamen an
     QUICK SHOW USER=*  zeigt detaillierte Userinformationen an
     QUICK SHOW GROUP=* zeigt detaillierte Gruppeninformationen an
     QUICK SHOW QUEUE=* zeigt detaillierte Queueinformationen an

     Wie bei anderen QUICK-Optionen kann die Ausgabe auf Drucker oder
     in Dateien umgelenkt werden.

Examples:
     QUICK TOTAL
     QUICK TO
*LIST

Format:
     QUICK  LIst  [*|<ObjType>]

Funktion:
     Anzeige der gespeicherten User, Gruppen, Queues, Fileserver oder
     anderer Bindery-Objekte.

     Voreingestellter Objekttyp ist '*'.

     Es werden lediglich Objekttyp und Objektname angezeigt.
     Das Kommando kann auch ohne Supervisor-Privilegien aufgerufen werden.

Beispiele:
     QUICK LIST USER
     QUICK LI FServer
     QUICK LI *
     QUICK LI
*SHOW

Format:
     QUICK  SHow  [<ObjType>=]<name>           (wildcards erlaubt)

Funktion:
     Ausgabe von Informationen über User, Gruppen, Queues, Fileserver
     oder andere Objekte.

     Voreingestellter Objekttyp ist 'User'

     Für USER wird u.a. folgende Information ausgegeben:
     ID, Erzeugungsdatum, Erzeuger, Kontostand, Account Restrictions, 
     Time Restrictions, Station Restrictions, Intruder-Status, Manager, 
     Gruppenmitgliedschaften, Security Equivalences, Trustee-Assignments.

     Für GRUPPEN wird u.a. folgende Information ausgegeben:
     ID,  Mitglieder,  Trustee-Assignments,  kumulierte Kontostände der
     Mitglieder, Erzeugungsdatum, Erzeuger, Manager.

     Für QUEUES wird u.a. folgende Information ausgegeben:
     ID,  Queue Operators,  Queue-User,  Anzahl der Jobs und der
     attached Server, Erzeugungsdatum, Manager.

     Für SERVER wird u.a. folgende Information ausgegeben:
     ID,  bekannte Netzadresse.
     Falls man Console Operator oder Supervisor ist, wird für den Default
     Server außerdem unter anderem ausgegeben:
     NetWare Version,  Installationsdatum, Re-Installationsdatum, 
     Console-Operators,  Intruder Lockout Status, LAN-Driver,
     Netzadressen,  Konfigurationsdaten  (Open Files,  Buffer,
     Transactions,  RAM-Größe,  Bindery Objects),  Caching,  Disk Errors,
     Drive- und Channel-Information,  Volume-Information.
     Aufgrund von NetWare-Einschränkungen werden bei NetWare v3.x nicht
     alle hier genannten Parameter unterstützt.

     Für PrintServer wird u.a. folgende Information ausgegeben:
     ID, Erzeugungsdatum, Operator, User, Login Restriktionen, Manager.

     Für andere Objekte werden alle gespeicherten Daten ggf. als
     Bindery-Dump angezeigt.

Beispiele:
     QUICK SHOW Q=PRINTQ_0
     QUICK SH Q=PRINTQ_?
     QUICK SH FS=*386
     QUICK SH Gr=*
     QUICK SH PR=*
     QUICK SH U=M*ER
     QUICK SH goofy
     QUICK SH *
     QUICK SH X6f=*       (Anzeige aller Objekte vom Typ 6F)
*TRUSTEE

Format:
     QUICK  TRustee  [<ObjType>=]<name>           (wildcards erlaubt)

Funktion:
     Ausgabe der Trustee Rechte von Usern, Gruppen oder anderen Objekten.

     Falls Security Equivalences zu anderen Usern oder Gruppen vorliegen,
     werden diese angezeigt, und auch die Trustee-Zuteilungen jener User
     oder Gruppen werden ausgegeben.
     Auf diese Weise zeigt 'QUICK TRUSTEE ...' alle direkten und indirekten
     Trustee-Rechte an.

     Voreingestellter Objekttyp ist 'User'

Beispiele:
     QUICK TRUSTEE U=goofy
     QUICK TR goofy
     QUICK TR U=go*
     QUICK TR Gr=*
     QUICK TR X6f=*       (Anzeige aller Objekte vom Typ 6F)
*DUMP

Format:
     QUICK  DUmp  [<ObjType>=]<name>           (wildcards erlaubt)

Funktion:
     Ausgabe von Informationen über User, Gruppen, Queues, Fileserver oder
     andere Objekte.

     Alle verfügbare Information bezüglich Bindery Objects, Properties und
     Values wird angezeigt.  Objektnamen und Properties werden im Klartext
     angezeigt, Bindery Values im Hex-Code.  Bestimmte Listen werden in
     Klartext umgewandelt:  etwa Gruppenmitglieder, Security-Equivalenzen.

     DUMP dient vor allem Testzwecken und Programmierern.

     Voreingestellter Objekttyp ist 'User'

Beispiele:
     QUICK DUMP Q=PRINTQ_0
     QUICK DU Gr=*
     QUICK DU goofy
     QUICK DU U=test*
     QUICK DU *
     QUICK DU X6f=*       (Anzeige aller Objekte vom Typ 6F)
*DISK

Format:
     QUICK  DIsk  [<ObjType>=]<name>           (wildcards erlaubt)

Funktion:
     Anzeige der Serverdisk-Nutzung durch User und andere Binderyobjekte.

     Die Disknutzung (Anzahle erzeugter Files, Directories, Speichermenge)
     wird für jedes Volume getrennt angezeigt.

     Voreingestellter Objekttyp ist 'User'

Beispiele:
     QUICK DISK U=GUEST
     QUICK DI *
     QUICK DI U=test*
     QUICK DI X6f=*      (Anzeige für alle Objekte vom Typ 6F)
*LOGINSCR

Format:
     QUICK  LOginscr [User=]<name>           (wildcards erlaubt)

Funktion:
     Anzeige der User Login Scripts der angegebenen User.

     Um das Login Script anzusehen, braucht man Open und Read Rechte (nur
     Read bei NW v3.x) in der MAILBOX der angegebenen User. Supervisor-Rechte
     sind nicht unbedingt nötig.

Beispiele:
     QUICK LOGINSCR USER=GUEST
     QUICK LO GUEST
     QUICK LO U=test*
     QUICK LO *
*EXISTS

Format:
     QUICK EXists [<ObjType>=]<name>

Funktion:
     Prüft, ob das angegebene Objekt existiert.

     Der Befehl kann gegebenenfalls in Batch-Files nützlich sein, da das
     DOS-Errorlevel auf '5' gesetzt wird, falls das Objekt nicht existiert.

     Voreingestellter Objekttyp ist 'User'

Beispiele:
     QUICK EXISTS User=goofy
     QUICK EX goofy
     QUICK EX G=admin
     QUICK EX X71=pserver
*CREATE

Format:
     QUICK  CReate  [<ObjType>=]<name>
     (Nur für Workgroup-Manager oder Supervisor)

Funktion:
     Erzeugen eines neuen Users, einer neuen Gruppe, Print-Queue oder
     anderer Objekte.

     Voreingestellter Objekttyp ist 'User'

     Neue USER haben automatisch folgende Eigenschaften:
          Mitglied der Gruppe EVERYONE, Password=Username, Konto=1.000.000
          Punkte, unbegrenzten Kredit, keine Account Restrictions.
     Neue Queues erhalten ein Queue-Directory, default User und Operator.

Beispiele:
     QUICK CREATE Group=gruppe1
     QUICK CR Q=Printq_14
     QUICK CREATE goofy
     QUICK CR x1234=whatsat
*KILL

Format:
     QUICK  KILL  [<ObjType>=]<name>           (wildcards erlaubt)
     (Nur für Account-Manager oder Supervisor)
     ('KILL' muß ausgeschrieben werden)

Funktion:
     Löschen von Usern, Gruppen, Queues oder anderer Objekte.

     Voreingestellter Objekttyp ist 'User'

     USER werden gelöscht, wobei das Mailbox-Directory gelöscht wird, 
     falls es außer LOGIN und PRINTCON.DAT leer ist.
     Bei Queues wird auch das Queue-Directory gelöscht.
     Mit '*' kann man alle User oder Gruppen löschen, nicht jedoch
     'EVERYONE', 'SUPERVISOR' und 'GUEST'.

Beispiele:
     QUICK KILL Q=PRINTQ_0
     QUICK KILL Gr=system_manager
     QUICK KILL goofy
     QUICK KILL U=test*
*HIDE

Format:
     QUICK HIde [<ObjType>=]<name>           (wildcards erlaubt)
     (Nur für Account-Manager oder Supervisor)

Funktion:
     Unsichtbarmachen von Objekten.

     Die angegebenen existierenden User, Gruppen, Queues oder Objekte
     werden unsichtbar für andere, normale User. Der SUPERVISOR wird
     die versteckten Objekte jedoch (z.B. in SYSCON) noch sehen.
     Der versteckte User kann einloggen und arbeiten wie zuvor, doch er
     wird normalen anderen Usern nicht mehr in SYSCON oder ähnlichen
     Utilities angezeigt.

     Hidden User sollten nur in versteckten Gruppen Mitglied sein,
     sichtbare User nur in sichtbaren Gruppen.

     Hidden User tauchen wie gewohnt bei Kommandos wie USERLIST auf,
     wenn sie einloggen.

     Voreingestellter Objekttyp ist 'User'

Beispiele:
     QUICK HIDE User=goofy
     QUICK HI goofy
     QUICK HI G=admin
     QUICK HI U=test*
     QUICK HI Q=*
     QUICK HI X71=pserver
*VISIBLE

Format:
     QUICK VIsible [<ObjType>=]<name>           (wildcards erlaubt)
     (Nur für Account-Manager oder Supervisor)

Funktion:
     Umkehrung des Effektes von 'QUICK HIDE'. Hidden Objekte sichtbar machen.

     Voreingestellter Objekttyp ist 'User'

Beispiele:
     QUICK VISIBLE User=goofy
     QUICK VI goofy
     QUICK VI U=Test*
     QUICK VI G=admin
     QUICK VI Q=*
     QUICK VI X71=pserver
*MANAGE

Format:
     QUICK  MANAGE [ObjType=]<name1>  [+|-]  [ObjType=]<name2>
     (Nur für Account-Manager oder Supervisor)

Funktion:
     Usern, Gruppen oder Queues können von anderen Usern oder Gruppen
     gemanagt werden.

     <name1> wird (bzw. wird nicht mehr) von <name2> gemanagt.
     Die Funktion des Managers ist ab NetWare v2.15 vorgesehen und kann
     selbst dann eingesetzt werden, wenn die NetWare Utilities und Manuals
     sich darüber ausschweigen.

     Ein Manager ist ein User mit Supervisor-Befugnissen für zugewiesene
     Objekte. Er kann für diese Objekte z.B. Kontostände, Login Restrictions,
     Gruppenmitgliedschaften etc. verwalten.

     Der Manager hat jedoch weiterhin nur die Trustee-Rechte, die ihm
     zugeteilt wurden, und er kann auch nicht über weitere User Kontrolle
     ausüben.  Er kann mit QUICK allerdings deutlich mehr Einfluß nehmen als
     mit den normalen NetWare-Kommandos.

     Voreingestellt ist '+' und Objekttyp 'User'

Beispiele:
     QUICK MAnage User=goofy + U=manager
     QUICK MA U=goofy U=manager
     QUICK MA goofy + G=poweruser
     QUICK MA goofy - G=poweruser
     QUICK MA Q=bar-b-q + U=manager
*WORKMAN

Format:
     QUICK  WOrkman [+|-]  [ObjType=]<name>
     (Nur für Supervisor)

Funktion:
     Zuteilen oder Widerrufen von Workgroup-Manager-Rechten an <name>.

     Workgroup Manager werden ab NetWare v2.15 interpretiert und können
     selbst dann eingesetzt werden, wenn die NetWare Utilities und Manuals
     sich darüber ausschweigen.

     Ein Workgroup Manager kann neue Bindery Objekte (z.B. neue User, Gruppen
     oder Queues) erzeugen und ist danach automatisch Account Manager für
     diese neuerzeugten Objekte.

     Ein Workgroup Manager besitzt KEINE zusätzlichen Rechte in der
     Directory-Struktur und kann keine anderen User als die von ihm
     erzeugten kontrollieren.  Er kann mit QUICK allerdings deutlich mehr
     Einfluß nehmen als mit den normalen NetWare-Kommandos.

     Voreingestellt ist '+' und Objekttyp 'User'

Beispiele:
     QUICK WOrkman + U=manager
     QUICK WO U=manager
     QUICK WO + G=poweruser
     QUICK WO - G=poweruser
*EQUIVAL

Format:
     QUICK  EQUIVAL [User=|Group=]<name1>  [+|-]  [User=|Group=]<name2>
     (Nur für Workgroup-Manager oder Supervisor)

Funktion:
     Security Equivalences werden hinzugefügt oder gelöscht, je nachdem
     ob man den Parameter '+' (default)  oder '-' verwendet.

     Bei '+' wird ein existierender User1 oder die Mitglieder einer
     existierenden Gruppe1 Security Equivalent zu User2 oder zu Gruppe2.
     '-' löscht Security Equvalences.

     Bei Änderungen von Security Equivalences bleiben Gruppenmitglied-
     schaften unverändert. Gegebenenfalls bietet sich hier eher die Funktion
     'QUICK member <gruppe> - <user>'  an.
     Für die Bestimmung der effektiven Rechte durch NetWare sind allerdings
     lediglich die Security Equivalences relevant.

     Falls an erster Stelle des Kommandos eine Gruppe genannt wird (z.B.
     'QUICK g=manager + supervisor') wird allen Mitgliedern individuell
     die Security Equivalence zur an der zweiten Stelle genannten
     Person/Gruppe übertragen. Die Mitglieder behalten die Equivalence also
     auch, wenn sie später nicht mehr Gruppenmitglied sind!
     Später hinzukommende Gruppenmitglieder bleiben unbeeinflußt.

     Voreingestellt ist '+' und Objekttyp 'User'

Beispiele:
     QUICK EQuival User=goofy + G=manager
     QUICK EQ G=manager + supervisor
     QUICK EQ U=goofy U=supervisor
     QUICK EQ goofy + supervisor
     QUICK EQ goofy - supervisor
*RENAME

Format:
     QUICK  REname  [<ObjType>=]<name1> <name2>

Funktion:
     Umbenennen von Usern, Gruppen, Queues, Fileservern und anderen Objekten.

     Voreingestellter Objekttyp ist 'User'

Beispiele:
     QUICK RENAME Q=PRINTQ_0 PQ0
     QUICK RE Gr=WP-USER WPS
     QUICK RE goofy lupo
     QUICK RE X6f=ABC DEF
*COPY

Format:
     QUICK  COpy [<ObjType>=]<name1> <name2>
     (Nur für Supervisor oder Workgroup Manager)

Funktion:
     Kopiert Bindery-Objekte.

     Kopiert die Bindery-Informationen für einen User (bzw. eine Gruppe,
     Queue etc.) auf einen anderen User (Gruppe, Queue etc.).
     Alle in der Bindery enthaltenen Informationen, die sich auch mit
     'QUICK DUMP xxx' angezeigen lassen, werden auf das Zielobjekt über-
     tragen.
     Falls das Zielobjekt noch nicht existiert, wird es erzeugt (nur bei
     Supervisor und Workgroup Manager).
     Falls das Objekt bereits existiert, werden die bisherigen Eigenschaften
     überschrieben bzw. im Falle von Eigenschafts-Listen (wie Gruppenmit-
     gliedschaften, Security Equivalences, Operators etc) erweitert
     (kann auch von Account Manager gestartet werden).

     Trustee-Zuteilungen werden (mit Ausnahme der Mailbox) übernommen,
     beim Kopieren von Usern erhalten neu angelegte User eine eigene
     Mailbox und als Paßwort ihren Usernamen. Falls die Zieluser schon
     existieren, bleiben Paßwort und Mailbox unverändert.

     Voreingestellter Objekttyp ist 'User'

Beispiele:
     QUICK COPY User=goofy pluto
     QUICK CO a b
     QUICK COPY g=everyone everytwo
*MEMBER

Format:
     QUICK  MEmber [Group=]<name>  [+|-]  [User=]<name>
     (Nur für Account-Manager oder Supervisor)

Funktion:
     Aufnahme eines existierenden Users in eine existierende Gruppe oder
     Löschen einer Gruppenmitgliedschaft.

     Beim Hinzufügen oder Löschen von Mitgliedern werden sowohl
     Gruppenmitgliedschaften als auch Security Equivalences beeinflußt.

     Falls man keine Objekttypen angibt, wird der erste Name als Gruppenname,
     der zweite als Username interpretiert.

     Voreingestellt ist '+'.

Beispiele:
     QUICK MEMBER G=manager U=goofy
     QUICK ME U=goofy G=manager
     QUICK ME manager goofy
     QUICK ME manager + goofy         (Zeilen 1-4 haben gleichen Effekt)
     QUICK ME manager - goofy
*SUBGROUP

Format:
     QUICK  SUbgroup [Group=]<subgroup-name> [Group=]<name>
     (Nur für Workgroup-Manager oder Supervisor)

Funktion:
     Eine existierende Gruppe wird Subgruppe einer anderen existierenden
     Gruppe.

     NetWare überprüft allerdings keine Rechte oder Security Equivalences
     von Subgruppen, so daß die Rechte aller Subgruppen-Mitglieder
     unverändert bleiben.

Beispiele:
     QUICK SUBGROUP G=subdep G=manager
     QUICK SU subdep manager
*CHECK

Format:
     QUICK  CHeck [Fserver=]<name>
     (Nur für Console-Operator oder Supervisor)

Funktion:
     Die Hardware-Sicherheit und die Konfigurations-Effizienz des genannten
     Servers werden überprüft. Wird kein Servername angegeben, wird der
     Default-Server geprüft.

     Im einzelnen werden folgende Daten geprüft:
     # Connections, # Open Files, # Indexed Files, # Transactions,
     Caching-Effizienz, Lese- und Schreibfehler der Disks,
     Größe des verbleibenden Hot-Fix-Bereichs, freier Speicher und
     freie Einträge aller Volumes, momentane Serverauslastung.

     Da NetWare 386 nicht alle genannten Daten unterstützt, wird unter
     NetWare v3.x nur begrenzte Information ausgegeben.

Beispiele:
     QUICK CHECK
     QUICK CHECK FS=ThisOne
     QUICK CHECK Another
     QUICK CH
*STATUS

Format:
     QUICK  STatus [DOWN|Login -|Login +|Account -|Account +|TTS +|TTS -]
     (Nur für Console-Operator oder Supervisor)

Funktion:
     Anzeige oder Veränderung des Server-Status.

     Alle Funktionen beziehen sich nur auf den Default Server.
     Ohne Angabe eines Parameters wird 'QUICK STatus' die Server-
     Zeit, sowie Login-, Accounting- und Transactions-Status
     anzeigen.

     1) DOWN          Der Fileserver wird DOWN gefahren. Files werden
                      geschlossen, alle Verbindungen beendet.
     2) Login -       Disable Login: Einloggen verhindern
     3) Login +       Enable Login:  Einloggen zulassen
     4) Accounting +  Accounting wird installiert
     5) Accounting -  Accounting wird ausgeschaltet
     6) TTS +         Transaction Tracking aktivieren   (nur SFT NetWare)
     7) TTS -         Transaction Tracking deaktivieren (nur SFT NetWare)


Beispiele:
     QUICK STATUS
     QUICK STATUS DOWN
     QUICK ST LOG +
     QUICK ST L -
     QUICK ST Acc +
     QUICK ST TTS -
*QUEUE

Format:

     a) QUICK  QUeue [ObjType=]<name1>  <function>  [+|-]  [ObjType=]<name2>
     Zulässige Werte für <function> sind:  Operator, User, Server, Manager

     b) QUICK  QUeue [ObjType=]<name1>  STatus [<function> [+|-]]
     Zulässige Werte für <function> sind:  NEWServers, NEWJobs, CanService

     (Nur für Supervisor oder Account Manager)

Funktion:
  a) Modifiziert die Liste der zugelassenen Queue-Operators, Queue-User,
     Queue-Server oder Queue-Manager.

     <name1> bezieht sich auf den Namen der Queue, <name2> bezeichnet
     den neuen/bisherigen Queue-User/-Operator/-Server/-Manager.

     '+' oder '-' legt fest, ob das mit <name2> bezeichnete Objekt
     zur Liste hinzugefügt oder dort herausgenommen wird.

  b) Zeigt oder modifiziert den Queue-Status

     3 Status-Variablen lassen sich ändern:
     NewJobs:     User können neue Jobs in die Queue stellen
     NewServers:  Neue Print Server können sich an die Queue attachen
     CanService:  Print Servers können Queue-Jobs bearbeiten

     '+' schaltet den jeweiligen Status ein, '-' schaltet aus

     Voreingestellt ist '+'.

     Voreingestellter Objekttyp für <name1>    ist 'Queue'
     Voreingestellt für Queue User <name2>     ist 'User'
                    für Queue Operator <name2> ist 'User'
                    für Queue Server <name2>   ist 'PrintServer'
                    für Queue Manager <name2>  ist 'User'

Beispiele:
     QUICK QUEUE Q=PRINTQ_1 Operator + User=Max
     QUICK QU PRINTQ_1 User + John
     QUICK QU PRINTQ_1 User - Gr=Everyone
     QUICK QU PRINTQ_1 Server + Pr=PSERVER
     QUICK QU PRINTQ_1 Manager + Jim
     QUICK QU PRINTQ_1 Status
     QUICK QU PRINTQ_1 Status NewJobs -
     QUICK QU PRINTQ_1 St NewS +
*DATE

Format:
     QUICK  DAte dd.mm.[19]yy | mm/dd/[19]yy | mm-dd-[19]yy
     (Nur für Console-Operator oder Supervisor)

Funktion:
     Das Datum des Default Servers wird geändert.

     Tag, Monat und Jahr müssen angegeben und mit '.' beim europäischen
     Format bzw. '-' oder '/' im amerikanischen Format getrennt werden.
     Führende Nullen können weggelassen werden.

     Jahreszahlen sind im zwei- oder vierstelligen Format erlaubt.
     Die Jahreszahl muß größer sein als 1979.


Beispiele:
     QUICK DATE 24.12.1991
     QUICK DATE 12-24-91
     QUICK DATE 12/24/91
*TIME

Format:
     QUICK  TIme hh:mm:ss
     (Nur für Console-Operator oder Supervisor)

Funktion:
     Die Uhrzeit des Default Servers wird geändert.

     Stunde (0-23), Minute und Sekunde müssen angegeben und mit ':' getrennt
     werden.  Führende Nullen können weggelassen werden.

Beispiele:
     QUICK TIME 0:0:30
     QUICK TIME 23:59:59
*SYSLOG

Format:
     QUICK  SYslog

Funktion:
     Anzeige des System Login Scripts.

     Um das System Login Script anzusehen, benötigt man Open und Read Rechte
     (nur Read bei NW v3.x) in SYS:PUBLIC.

Beispiele:
     QUICK SYSLOG
     QUICK SY
*CUT

Format:
     QUICK  CUT [User=|Group=]<name>           (wildcards erlaubt)
     (Nur für Supervisor)

Funktion:
     Der angegebene User wird aus allen bestehenden Verbindungen zum
     Default Server ausgeloggt. Die benutzten Files werden ordnungsgemäß
     geschlossen.

     Die Person, die 'QUICK CUT ...' aufruft, wird NICHT ausgeloggt.

     Voreingestellter Objekttyp ist 'User'

Beispiele:
     QUICK CUT User=goofy
     QUICK CU goofy
     QUICK CU Everyone
     QUICK CU U=TEST*
*TABLE

Command Format:
     QUICK  TABLE  Group                       or
     QUICK  TABLE  User [options]

Purpose:
     Display information about users, and groups in comprehensive 
     table format.

  a) QUICK  TABLE Group

     This option displays a user * group matrix giving an compressed 
     overview about all defined users and groups, and the 
     memberships. 

  b) QUICK  TABLE  User [options]

     The displayed information can be selected by letters as 
     options; if no options are specified, all options are taken by 
     default:

         'A': User Name
         'B': User ID
         'C': Supervisor Equivalent
         'D': Account Balance/Limit
         'E': Time Restrictions
         'F': Station Restrictions
         'G': Creation Date
         'H': Account Expiration Date
         'I': Maximum Number of Connections
         'J': Password Required
         'K': Minimum Password Length
         'L': Allowed to Change Password
         'M': Password Expiration Date
         'N': Password Expiration Interval
         'O': Remaining Grace Logins
         'P': Last Login Date
         'Q': Creator of User
Examples:
     QUICK TABLE User 
     QUICK TA User AGJMA
     QUICK TA User ACQ
*

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