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VIEWER: readvlm.txt MODE: TEXT (CP437)
NETWARE DOS REQUESTER LIESMICH (22/04/93)
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VLMs aus einem nicht aktuellen Verzeichnis laden

       Das aktuelle Verzeichnis wird für VLMs verwendet. Um VLMs
       aus einem anderen Verzeichnis zu laden, den "VLM ="-Befehl
       in der NET.CFG-Datei verwenden.

       z. B.

       VLM=C:\NWCLIENT\CONN.VLM

Eine NET.CFG-Datei außerhalb des aktuellen Laufwerks angeben

       Um einen Pfad für die NET.CFG-Datei anzugeben, geben Sie
       einen Befehl wie den folgenden (oder geben Sie den Befehl
       in AUTOEXEC.BAT) ein:

       VLM /C=C:\NWCLIENT\NET.CFG

VLMs deaktivieren

       Ein VLM kann in drei verschiedernen Weisen deaktiviert werden:

       o    Den Modul mit einer anderen Erweiterung (z. B. .SAV)
            umbenennen. Dies ist am einfachsten.

       o    Den Modul löschen (nicht empfehlenswert).

       o    Die zu ladenen Module in NET.CFG kofigurieren.
            Die Syntax für Verzeichnis-Services angeforderte 
            Module wird unten angegeben:

            NETWARE DOS REQUESTER
              USE DEFAULTS = OFF
              VLM = CONN.VLM
              VLM = IPXNCP.VLM
              VLM = TRAN.VLM
              VLM = NDS.VLM
              VLM = BIND.VLM
              VLM = NWP.VLM
              VLM = FIO.VLM
              VLM = GENERAL.VLM
              VLM = REDIR.VLM

Parameter-Standard für Cache Writes in NET.CFG ändern

       Der Standard für den folgenden Parameter im Abschnitt
       "NetWare DOS Requester" im Handbuch "Arbeitsstation
       für DOS und Windows wurde geändert

       CACHE WRITES = OFF

NETX.COM oder verbundene Shells mit VLMs nicht verwenden

       Sie können NETX.COM und NETX.VLM nicht gleichzeitig
       laden.

       Vorzugsweise NETX.VLM und nicht NETX.COM mit verbundenen
       Shells laden.

       NETX.COM (und NET3.COM, NETX.EXE, BNETX.EXE,
       XMSNETX.EXE usw.) stehen mit REDIR.VLM im Widerspruch; 
       REDIR.VLM kann, wenn NETX.COM geladen ist, nicht geladen 
       werden und umgekehrt.

       NETX.VLM ist zum Ersetzen von NETX.COM und verbundenen
       NETX-Shells bestimmt, und ist mit NetWare DOS Requester
       kompatibel.

NET.CFG-Option "LOAD CONN TABLE LOW = ON" für die erste Freigabe von
NetWare v4.0 verwenden

       Beim Verwenden der ersten Freigabe von NetWare v4.0 
       Dienstprogrammen müssen Sie den Parameter "LOAD CONN TABLE
       NOW" auf ON einstellen. Wenn Sie die v4.0 Dienstprogramme     
       nicht verwenden, sollen Sie die Standardeinstellung (OFF) 
       zur besseren Speicherleistung beibehalten. 

       NetWare DOS Requester 
             LOAD CONN TABLE LOW = ON 
       
       OFF = CONN.VLM lädt die Verbindungstabelle in UMB, wenn 
       verfügbar. 
       ON = CONN.VLM lädt die Verbindungstabelle niedrig (erhöhte 
       Anforderung an konventionellen Speicher), was bei der ersten    
       Freigabe von NetWare v4.0 Dienstprogramme notwendig ist. 
      
Laden von VLMs in Expansionsspeicher mit Windows vermeiden

       Die Option Expansionsspeicher nicht verwenden (/ME). Windows
       mit NetWare DOS Requester nur ausführen, wenn Sie die Option
       Erweiterungsspeicher (/MX, bevorzugt) oder die Option
       Konventioneller Speicher (/MC) verwenden.

Lesen/Schreiben-Aufrufe

       Wenn eine Anwendung Lese/Schreib-Aufrufe in Nur-Lese-
       Dateien vornimmt, diese Zeile unter die Überschrift
       "NetWare DOS Requester" in der NET.CFG-Datei eingeben:

       READ ONLY COMPATIBILITY = ON

Pfadname muß weniger als 64 Zeichen sein

       VLMs unterstützt Pfadnamen mit mehr als 64 Zeichen nicht.
       Um länger Pfade zu verwenden, ein Hauptverzeichnis zuordnen
       und von dort aus fortfahren.


Zuerst verfügbares Laufwerk ist unterschiedlich

       Die konventionelle NetWare Shell für DOS verwendet Laufwerke
       nach dem LASTDRIVE-Parameter; NetWare DOS Requester fängt
       mit der Verwendung des zuerst verfügbaren Laufwerk vor dem 
       LASTDRIVE-Parameter an.

       Deshalb werden Benutzer oft Laufwerk D: als erstes NetWare
       Laufwerk und nicht Laufwerk F: sehen.

       Sie können den Befehl "FIRST NETWORK DRIVE=F" im NetWare
       DOS Requester-Teil der NET.CFG-Datei hinzufügen, damit
       die Kompatibilität mit den vorhandenen Stapeldateien
       besteht.

       Sonst müssen Stapeldateien mit Laufwerk F: als erstes
       Laufwerk geändert werden. Alternativ müssen Laufwerke D: 
       und E: ersetzt werden (DOS SUBST-Befehl sehen).

       Auf jeden Fall sollte der LASTDRIVE-Parameter zu etwas
       über den Standardwert von E: geändert werden.

Die Eingabeaufforderung des Anmeldelaufwerks erscheint als ein 
zugeordnetes Hauptlaufwerk

       Da NetWare DOS Requester ein Umadressierer am hinteren
       Ende von DOS ist, kann sich kein Verzeichnispfad in der
       von DOS gewarteten Verzeichnisstruktur befinden, wenn die
       Überordnung des Verzeichnis nicht zugegriffen werden kann.

       Dies treffen bei einer nicht beglaubigten Verbindung und
       dem dem Verzeichnis SYS:LOGIN zugeordneten Laufwerk zu. 
       Benutzer sehen "D:\>" und nicht "F:\LOGIN>", wenn Sie die
       DOS-Client-Software laden.

Hinzufügen der NET.CFG-Option für NETX-Abschnitt

       TEMP DRIVE DETECTION = ON       
       
Nicht dokumentierte NET.CFG-Optionen für NetWare DOS Requester-Abschnitt

       BIND RECONNECT = OFF             

       OFF = AUTO.VLM baut Bindery-Verbindungen nicht automatisch 
       wieder auf. Laufwerk/Drucker-Umadressierungen werden auch 
       nicht automatisch wiederherstellt. 
       ON = AUTO.VLM speichert die für die automatische erneute 
       Verbindung einer Bindery-Verbindung notwendigen Informationen. 
       HINWEIS:  AUTO RECONNECT = ON muß für diesen Parameter auch 
       eingestellt werden.

       
       AUTO RETRY = 0                          

       Die Wartezeit von AUTO.VLM (in Sek.) vor dem Neuversuch nach 
       Empfang eines fatalen Fehlers.
       HINWEIS:  Wenn der Parameter 0 ist, versucht AUTO.VLM nicht
       erneut.

       AUTO LARGE TABLE = OFF  

       OFF = AUTO.VLM ordnet eine kleine Tabelle (34 Byte pro 
       Verbindung) für Bindery-Neuverbindungen zu.  
       ON = AUTO.VLM ordnet eine große Verbindungstabelle (178 Byte 
       pro Verbindung) für Bindery-Neuverbindungen zu.  Wenn Benutzer- 
       namen und/oder Paßwörter mehr als 16 Zeichen enthalten, muß dieser 
       Parameter auf ON eingestellt werden. Wenn nicht eingestellt können
       Benutzer mit einem Paßwort und/oder Benutzernamen mit mehr als 
       16 Byte nicht automatisch erneut verbinden. 
       NOTE:  BIND RECONNECT = ON muß für diesen Parameter auch 
       eingestellt werden. 



DOS und Windows-Arbeitsstationen (22-04-93)
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Falsche Meldung von Paradox Workshop ignorieren

       Paradox Workshop gibt eine falsche Fehlermeldung
       mit dem Hinweis an, daß die Anwendung nicht getestet oder
       abgeschlossen werden kann. Diese Meldung ignorieren.


Verwendung von Befehl MOVE in DR DOS vermeiden

       MOVE.EXE in DR DOS verursacht Verlust von der Zuordnung
       des fingiertes Hauptverzeichnises. MOVE erhält den 
       aktuellen Pfad und versucht einen CD-Befehl in diesem
       Pfad auszuführen.

NDIR-Fehler in Compaq DOS 5.0 und DR DOS 6.0

       In Compaq DOS 5.0 und DR DOS 6.0 ergeben die folgenden
       Befehle eine Fehlermeldung:

       NDIR Server-Name/Datenträger:

       DIR Server-Name/Datenträger:

       CD Server-Name/Datenträger:

       DOS sieht "/" als eine Optionangabe, wenn die 
       Vorverarbeitung ausgeführt wird. Benutzer können 
       anstatt der Syntax vom Server/Datenträger ein Laufwerk 
       zuordnen und Laufwerkbuchstaben verwenden.

Wenn sich Ihr Windows-SYSTEM-Verzeichnis im Netzwerk befindet

       Die Installation der Arbeitsstation erstellt ein SYSTEM- 
       Verzeichnis in der Arbeitsstation. Dateien werden in
       dieses Verzeichnis kopiert.

       Sicherstellen, daß Sie nach der Installation diese
       Dateien in das Windows-SYSTEM-Verzeichnis im Netzwerk
       kopieren.

Aktuelle DOS-Verzeichnisstrukturen sind mit RENDIR.EXE nicht aktualisiert
worden

       NCPs, die einen Pfad verwenden, werden nicht einwandfrei
       funktionieren. Um dieses Problem zu lösen, muß RENDIR.EXE
       zum Sichern eines Verzeichnises geändert werden, ehe die aktuelle
       Verzeichnis umbenannt wird und danach an sie gesandt wird.

IPXODI.COM Version 2.0 oder höher erforderlich

       Um sporadische Paketübertragung (Packet Burst) ODI zu unterstützen, 
       forderen SFT III-Prüfsumme und NetWare Verwaltungs-Server, 
       IPXNCP.VLM, an, daß IPXODI.COM Version 2.0 oder höher mit 
       Unterstützung für Prüfsumme und mit aktiviertem GNMA geladen
       wird (Version und API-Unterstützungsebene werden separat in
       IPXODI bearbeitet).

[ RETURN TO DIRECTORY ]