miro.plus high-speed drivers - Installationsdiskette
für Windows NT (tm) Version 4.0 Betriebssystem
23-Okt-96
miro Computer Products AG
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Windows NT is a trademark of Microsoft Corporation
HINWEIS:
Die Treiber dieser Diskette sind für "Windows NT Workstation
Version 4.0" (build 1381) entwickelt worden. Ein korrektes
Zusammenspiel mit anderen Versionen von Windows NT wird nicht
garantiert.
1.) Disketteninhalt
2.) miroTWINFACE Zweischirmbetrieb
2.1.) Unterstützte Boards
2.1.1.) mit miroTWINMODULE 10
2.1.2.) mit miroTWINMODULE 20
2.1.3.) mit miroTWINMODULE 40
2.2.) Hardwareinstallation
2.3.) Installation des Treibers
2.4.) miro Monitor Select - Systemsteuerungs-Erweiterung
2.5.) Wechseln der Auflösung
2.6.) miro Video Address - Systemsteuerungs-Erweiterung
2.7.) Möglichkeiten zur Fenster-Ausrichtung
2.7.1.) durch Windows NT 4.0 selbst
2.7.2.) miroTWINFACE control - Programm zur Fenster-Ausrichtung
2.7.3.) miroTWINFACE control - Systemsteuerungs-Erweiterung
3.) Löschen von Treibern
4.) Bei Problemem ...
5.) Besonderer Hinweis
1.) Disketteninhalt
- LIESMICH.TXT : Hinweise (diese Datei)
- README.TXT : Hinweise in Englisch
- MIROTWIN.INF : Installationsscript für SETUP-Programm
- MIRO. : Datei zur Diskidentifikation
- CRYSTAL2.CPL : Systemsteuerungs-Erweiterung (für miro Monitor Select
und miroTWINFACE control)
- MLINADDR.CPL : Systemsteuerungs-Erweiterung (für miro Video Address)
- MTWINCON.EXE : miroTWINFACE control - Programm
- MTWINDLL.DLL : dynamic link library für miroTWINFACE control
- CARD****.INI : Board-spezifische Konfigurationsdateien
- MONITOR.INI : Konfigurationsdatei
- TIMING.INI : Konfigurationsdatei
- MIROHW.INI : Konfigurationsdatei
- MIRONAME.INI : Konfigurationsdatei
- CRYSTAL2.SYS : Miniport-Treiber
- CRYSTAL2.DLL : Display-Treiber
2.) miroTWINFACE Zweischirmbetrieb
2.1.) Unterstützte Boards
2.1.1.) mit miroTWINMODULE 10
8 Bit (256 Farben) / 15 Bit (32k Farben) / 16 Bit (65k Farben) :
- miroMAGIC 40SV twin - miroCRYSTAL 40SV twin
- miroMAGIC 20SV twin - miroCRYSTAL 20SV twin
- miroCRYSTAL 20SD twin
- miroCRYSTAL 22SD twin
2.1.2.) mit miroTWINMODULE 20
8 Bit (256 Farben) / 15 Bit (32k Farben) /
16 Bit (65k Farben) / 32 Bit (16,7M Farben) :
- miroMAGIC 40SV twin - miroCRYSTAL 40SV twin
- miroMAGIC 20SV twin - miroCRYSTAL 20SV twin
- miroCRYSTAL 20SD twin
- miroCRYSTAL 22SD twin
2.1.3.) mit miroTWINMODULE 40
8 Bit (256 Farben) / 15 Bit (32k Farben) /
16 Bit (65k Farben) / 32 Bit (16,7M Farben) :
- miroMAGIC 44SV twin - miroCRYSTAL 44SV twin
2.2.) Hardwareinstallation
Installieren Sie das Graphikboard nach dem dem Board beigelegten
Hardware-Handbuch in Ihrem Rechner. Wollen Sie zwei Monitore
mit unterschiedlichen technischen Daten mit miroTWINFACE betreiben,
dann verbinden Sie den Monitor mit dem "geringeren" Auflösungs-
vermögen mit der dem Motherboard näherliegenden Buchse (im Hand-
buch mit "Aufsteckmodul" bezeichnet). Den zweiten Monitor ver-
binden Sie mit der anderen Buchse (im Handbuch mit "Basisboard"
bezeichnet). Bei gleichwertigen Monitoren muß diese Anschlußan-
ordnung nicht beachtet werden. Auf dem mit dem "Aufsteckmodul"
verbundenen Monitor werden die Meldungen des Boot-Vorgangs bzw.
die VGA-DOS-Box in der Vollbild-Darstellung ausgegeben. Überprüfen
Sie, daß der DIP-Schalter 2 NICHT auf "ON" steht.
Standardmäßig wird davon ausgegangen, daß der mit dem "Aufsteckmodul"
verbundenen Monitor rechts auf Ihrem Arbeitsplatz steht und der mit
dem "Basisboard" verbundene links. Diese Zuordung kann wie unter
3.4.d) beschrieben umdefiniert werden. Allerdings empfiehlt sich
diese Aufstellung bei Monitoren mit unterschiedlichen technischen
Daten, da die Symbole für verkleinerte Programme dann links unten
im dauerhaft sichtbaren Bereich der Arbeitsfläche liegen.
2.3.) Installation des Treibers,
Es wird vorausgesetzt, daß Sie auf Ihrem Rechner Windows NT 4.0
mit einem Graphiktreiber für eine VGA-Karte schon installiert haben.
a) Öffnen Sie mit dem Icon "Arbeitsplatz" das Fenster "Arbeitsplatz"
und starten Sie dort das "Systemsteuerung"-Programm.
b) Starten Sie das "Anzeige"-Tool zum Einstellen/Ändern des Video-
Displays und wechseln Sie in den Abschnit "Einstellungen".
c) Klicken Sie in dem Fenster "Eigenschaften von Anzeige" mit Ihrer
Maus den Button "Konfiguration..." an.
d) In dem Fenster "Konfiguration" erhalten Sie nun Informationen zu
dem momentan aktiven Display-Treiber. Klicken Sie den Button
"Ändern..." an.
e) In dem Fenster "Anzeige Ändern" erhalten Sie eine Übersicht
über alle im Lieferumfang von Windows NT 4.0 schon enthaltenen
Display-Treiber. Klicken Sie den Button "Diskette..." an.
f) In dem Fenster "Installation von Diskette" wählen Sie bitte das
Laufwerk und eventuell das Verzeichnis aus, in dem sich Ihre
Installationssoftware befindet. Mit dem "Durchsuchen"-Button können
Sie Ihre Laufwerke durchsuchen. Angezeigt werden dabei nur Dateien
vom Typ .INF. Die Datei für die miro-Treiber hat den Namen
"mirosing.inf".
g) In dem Fenster "Anzeige Ändern" wählen Sie das in Ihrem Rechner
installierte Graphikboard aus. Bestätigen Sie mit einem Doppel-
click oder dem Button "OK".
h) Bestätigen Sie die nun die Messagebox "Treiber von einem
Fremdanbieter" mit "Ja". Danach werden die Treiber auf Ihre
Festplatte kopiert.
i) Schließen Sie die Fenster "Konfiguration" sowie "Eigenschaften von
Anzeige" und starten Sie Ihren Rechner neu.
j) Nach dem Neustart ist der soeben installierte Treiber in
seiner niedrigsten Auflösung (31kHz VESA monitor: 640 x 480
mit 256 Farben und 60 Hz) aktiv. Sie können nun mit Punkt 2.4.)
einen Monitor auswählen und anschließend mit Punkt 2.5.) die
Auflösung verändern.
Sollten beim Systemneustart Probleme mit dem Bildschirmtreiber
auftreten, so können Sie im Bootmenü mit dem Menüpunkt
"Windows NT Version 4.0 [VGA mode]" die Benutzung des VGA-Treibers
erzwingen. Hilft dies nicht, so kann während des folgenden Boot-
vorgangs mit dem Menüpunkt "last known good menu" auf die vorher-
gehende Konfiguration zurückgeschaltet werden.
Wenn Sie Ihr System auf einem anderen Display-Treiber umkon-
figurieren, dann können Sie den "miroCRYSTAL"-Treiber nur wieder
unter Zuhilfenahme der Installationsdiskette aktivieren.
2.4.) miro Monitor Select - Control-Panel-Erweiterung
a) Starten Sie über das Icon "Arbeitsplatz" das
"Systemsteuerung"-Programm.
b) Starten Sie das "miro Monitor Select-Tool" zur Auswahl eines
Monitors.
c) Als Überschriften sehen Sie die Namen Ihres Graphik-Boards
bzw. Ihres Twinmodules in Zuordnung zum linken bzw. rechten
Monitor.
d) Sollte die Zuordnung der beiden Boards zum linken bzw.
rechten Monitor nicht stimmen, so kann diese mit den Schalt-
flächen "Bootmessages on left Monitor" bzw. "Bootmessages
on right Monitor" geändert werden. Wählen Sie genau den
Monitor, auf dem die Meldungen des Bootvorgangs ausgegeben
wurden. Nach einer Änderung werden die Überschriften nach
2.4.c) aktualisiert. Außerdem kann sich die Auflösungs-
listen nach 2.4.f) ändern.
e) Wählen Sie für beide Boards aus der jeweiliegen "Monitor"-
Liste den angeschlossenen Monitor aus. Ist einer Ihrer
Monitore hier nicht aufgeführt, dann wählen Sie bitte
einen der "Multi Frequency"-Monitore aus, welcher in seinen
technischen Daten Ihrem Monitor am nächsten kommt.
f) Nach einem kurzen Moment sehen Sie im Fenster "Available
Resolutions" eine Übersicht über alle von dem jeweiligen
Board und dem gewählten Monitor unterstützten Auflösungen
zusammen mit den jeweiligen Zeilen- und Bildwiederhol-
frequenzen. Achten Sie darauf, daß die max. Zeilenfrequenz
Ihrer Monitore niemals überschritten wird.
g) Mit der Schaltfläche "disable miroTWINFACE" wird bei einem
Neustart das Laden des miroTWINFACE-Treibers unterbunden.
Hatten Sie unter 3.3.e) die Schaltfläche "Disable current
driver" deaktiviert, dann wird dann der vorher installierte
Display-Treiber (z.B. "miroCRYSTAL 40SV"), ansonsten der
VGA-Treiber aktiviert.
h) Bestätigen Sie mit dem Button "OK" Ihre Auswahl.
i) In dem Fenster "Monitor Settings Change" können Sie mit dem
Button "Restart Now" sofort einen Neustart auslösen. Sie
können aber auch mit "Don't Restart Now" zum "Control Panel"-
Programm zurückkehren. Führen Sie dann über den Taskbar
einen Neustart des Systems durch.
j) Nach dem Neustart sind die neuen Monitore aktiv. Wenn sie von
ihren Auflösungen bzw. Bildwiederholfrequenzen von den
vorhergehenden Monitoren abweichen, so wird vom System darauf
hingewiesen. Die eingestellte Auflösung beträgt jetzt wieder
640 x 480 mit 256 Farben und 31 kHz / 60 Hz für beide Bild-
schirme. Sie können nun mit Punkt 3.5.) die Auflösung verändern.
k) Bei h) können Sie mit dem Button "Abbrechen" das Tool auch ohne
Veränderung der eingestellten Monitore abbrechen.
HINWEIS:
Das Symbol "miro Monitor Select" ist im Fenster des "Control Panel"-
Programm nur dann sichtbar, wenn einer der von dieser Diskette
unterstützen Treiber läuft. Wurde der Twinface-Treiber bei 3.4.g)
deaktiviert, so erscheint im "miro Monitor Select" des Einschirm-
betriebs eine zusätzliche Schaltfläche, mit der der Twinface-Treiber
wieder aktiviert werden kann. Die Monitore müssen für Einschirm-
betrieb bzw. Twinface jeweils eigenständig konfiguriert werden,
eine Synchronisation zwischen den beiden Installationen findet
nicht statt.
2.5.) Wechseln der Auflösung
a) Öffnen Sie mit dem Icon "Arbeitsplatz" das Fenster "Arbeitsplatz"
und starten Sie dort das "Systemsteuerung"-Programm.
b) Starten Sie das "Anzeige"-Tool zum Einstellen/Ändern des Video-
Displays und wechseln Sie in den Abschnit "Einstellungen".
c) In der Listbox "Alle Modi anzeigen..." können Sie aus einer Liste
die gewünschte Auflösung, Bittiefe und Bildwiederholfrequenz
auswählen. Es werden nur die für Ihre Grafikkarte unter-
stützten Auflösungen und Bildwiederholfrequenzen angezeigt.
d) Alternativ können Sie sich auch mit dem Schieberegler
"Auflösung" unter Zuhilfenahme der Fenster "Farbpalette"
und "Refresh Frequency" eine Auflösung einstellen. Beachten
Sie bitte, daß die Einstellungen untereinander abhängig sind,
d.h. wenn Sie eine nicht vorhandene Einstellung wählen, dann
verändert sich eins der anderen Einstell-Elemente, so daß
wieder die Auswahl einer gültige Auflösung eingestellt ist.
HINWEIS:
bei miroTWINFACE für Windows NT Version 4.0 werden die
horizontalen Auflösungen der beiden Graphikboards zusammen-
addiert, während vertikal die für das "Basisboard" mögliche
Auflösung angegeben wird. Überschreitet diese Auflösung das
maximale vertikale Darstellungsvermögen des "Aufsteckmoduls",
so wird die restliche Fläche virtuell dargestellt, d.h. die
Arbeitsfläche wird auf dem Monitor durch das Positionieren
des Mauszeigers an den oberen bzw. unteren Rand verschoben.
Die gewählte Frequenz bezieht sich auf den mit dem
"Basisboard" verbundenen Monitor. Ausführlichere Angaben
für beide Monitore erhalten Sie über das "miro Monitor
Select"-Programm.
e) Mit dem Button "Testen" können Sie nach einer weiteren Bestä-
tigung die soeben eingestellte Auflösung anhand eines Test-
bildes überprüfen:
- wird die eingestellte Auflösung/Frequenz vom BEIDEN
Monitoren dargestellt?
- paßt die angegebene Auflösung zu dem entsprechenden Teilbild?
- sind an den "außen liegenden" Rändern des Testbildes die
Pfeile sichtbar? (Bei virtuellem Betrieb auf dem "Aufsteckmodul"
sind sie im virtuellen Bereich am unteren Rand NICHT sichtbar.)
- werden die farbigen und schraffierten Flächen richtig dargestellt?
f) Nach fünf Sekunden verschwindet das Testbild und sie sehen ihre
Arbeitsfläche wieder. Wenn Sie anhand des Testbildes die neue
Auflösung als geeignet ansehen, dann bestätigen Sie im Fenster
"Testergebnis" den erfolgreichen Test mit "Ja".
g) Der neue Grafikmodus wird nun sofort angezeigt.
h) Wenn Sie bei f) die neue Auflösung als nicht befriedigend
ansehen, dann bestätigen Sie das Fenster "Testergebnis" mit
"Nein". Nach einem weiteren Hinweis sind sie wieder im Fenster
"Eigenschaften von Anzeige". Wählen Sie jetzt eine andere Auflösung
und fahren mit e) fort oder beenden Sie das Display-Tool mit dem
Button "Abbrechen".
2.6.) miro Video Address - Control-Panel-Erweiterung
Die Bildschirmausgabe kann durch das Aktivieren der linearen
Video-Addressierung nochmal beschleunigt werden. Hierzu wird
bei der Installation des Treibers eine Erweiterung der System-
steuerung installiert. Öffnen Sie die Systemsteuerung und klicken
Sie das Symbol "miro Video Address" an.
HINWEIS:
Beachten Sie, daß es bei Motherboards mit unvollständiger
Adressdekodierung sowie generell bei Addressüberschneidungen
mit anderen "memory-mapped" Peripheriekarten oder dem Haupt-
speicher zu Problemen kommen kann.
HINWEIS:
Mit dem Treiber für Windows NT 4.0 und einem Rechner mit PCI-Bus
wird diese Option automatisch vom System aktiviert. Sollten auf
Ihrem System Probleme auftauchen (z.B. bei älteren Motherboards
mit PCI-Bus und Vesa-Local-Bus), so müssen sie diese Option
deaktivieren. Alle anderen Einstellungen dieses Tools werden
vom Treiber ignoriert.
Mit den Schaltflächen "Linear Video Addressing enabled" und
"Linear Video Addressing disabled" können Sie die lineare Video-
Adressierung ein- bzw. abschalten:
- Mit "Linear Video Addressing enabled" wird diese Option
eingeschaltet. Der Bildspeicher des Graphikboards steht als
"unzerstückelte" (unsegmentierte) Einheit dem Display-Treiber
unter der unter "Physical Address" angegebenen Adresse zur
Verfügung.
- Mit "Linear Video Addressing disabled" wird diese Option
wieder abgeschaltet (Standardeinstellung).
Unter "Physical Address" wird die lineare Video-Adresse ange-
zeigt. Sie kann hier manuell durch einen Wert in hexadezimaler
Schreibweise überschrieben werden, wobei darauf geachtet werden
muß, daß die neu eingegebene Adresse auf 8 MB ausgerichtet sein
muß (Beispiel in aufsteigender Reihenfolge von möglichen
Adressen: 7400.0000 - 7480.0000 - 7500.0000).
(Standardeinstellung: fe00.0000)
Mit den beiden Pfeil-Buttons neben dem Anzeigefenster kann
die lineare Video-Adresse in Schritten von 8 MB erhöht oder
verringert werden.
Mit dem Button "reset to defaults" wird wieder auf alle
Standardeinstellungen zurückgestellt.
Bestätigen Sie mit dem Button "OK" Ihre Angaben. Sollte eine
manuell eingegebene Adresse nicht korrekt ausgerichtet sein,
so ist das Schließen mit dem "OK"-Button nicht möglich.
Korrigieren Sie die Eingabe oder brechen Sie mit dem Button
"Abbrechen" ab.
In dem Fenster "Linear Video Address Change" können Sie mit dem
Button "Restart Now" sofort einen Neustart auslösen. Sie können
aber auch mit "Don't Restart Now" zum "Control Panel"-Programm
zurückkehren. Führen Sie über den Taskbar einen Neustart
des Systems durch.
Nach dem Neustart ist die lineare Video-Addressierung aktiv.
Sollten beim Systemneustart Probleme mit dem Bildschirmtreiber
auftreten, so können Sie wie unter 2.3) beschrieben einen
Systemstart mit einem anderen Graphiktreiber erreichen, um dann
die lineare Video-Adressierung wieder abzuschalten.
HINWEIS:
Das Symbol "miro Video Address" ist im Fenster des "Control Panel"-
Programm nur dann sichtbar, wenn einer der von dieser Diskette
unterstützen Treiber läuft.
Sollten Sie zusätzlich zum miroTWINFACE-Treiber auch den Treiber für
Einschirmbetrieb installiert haben, so werden die Einstellungen
automatisch für beide Treiber gespeichert.
2.7.) Möglichkeiten zur Fenster-Ausrichtung
2.7.1.) durch Windows NT 4.0 selbst
Windows NT 4.0 beherscht selbst eine einfache Art der Fenster-
Ausrichtung.
Wenn Sie den Vollbild-Button eines Fensters betätigen, wird dieses
auf eine Größe gebracht, welche durch die virtuelle Auflösung des
kleineren, mit dem "Basisboard" verbundenen Bildschirms vorgegeben
wird. Die Vollbild- und Normaldarstellung eines Fensters können
unabhängig voneinander verschoben werden, für beide Darstellungen
merkt sich das System die letztmalige Position. Außerdem werden
Dialoge auf einen der beiden Bildschirme ausgerichtet.
Diese Option ist standardmäßig abgeschaltet und kann wie unter
2.7.3.) beschrieben eingeschaltet werden.
HINWEIS:
Bei Inkompatibilitäten mit eingesetzten Applikationen muß auf
diese Option verzichtet werden.
2.7.2.) miroTWINFACE control - Programm zur Fenster-Ausrichtung
Bei der Installation des miroTWINFACE-Treibers wird ein Programm
zur Überwachung der Fenster-Positionen mitkopiert, welches
die durch den Treiber verfügbaren Möglichkeiten der Fenster-
Ausrichtung erweitert. Ist es aktiv, so werden Dialoge, welche
sich sonst über beide Bildschirme erstrecken, auf dem Bildschirm
ausgegeben, wo sich gerade die Maus befindet. Außerdem wird, wenn
der Vollbild-Button eines Fensters betätigt wird, dieses nur auf
die (virtuelle) Größe des Bildschirmes gebracht, auf dem sich
gerade die Maus befindet.
Fügen Sie das Programm "MTWINCON.EXE" aus dem Verzeichnis
"WINNT\SYSTEM32" mit Hilfe des Explorers durch "Drag and
Drop" in eine Ihrer Programmgruppen ein. Wenn Sie die Autostart-
gruppe verwenden, steht das Programm sofort nach dem Einloggen
als Benutzer zur Verfügung. Nach dem Start liegt das Programm
als Icon auf Ihrem Desktop. Konfiguriert wird es wie unter 2.7.3.)
beschrieben. Beendet wird es durch das "Close"-Kommando in seinem
Systemmenü oder durch das Ausloggen des Benutzer.
HINWEIS:
Systembedingt unterliegen leider nicht alle Fenster der Überwachung
von miroTWINFACE control. Dies ist nicht als Fehlfunktion zu sehen.
Bei Inkompatibilitäten mit eingesetzten Applikationen muß auf den
Einsatz von miroTWINFACE control verzichtet werden.
2.7.3.) miroTWINFACE control - Control-Panel-Erweiterung
Diese Erweiterung wird zusammen mit dem "miro Monitor Select"-
Programm installiert. Öffnen Sie das Fenster "Systemsteuerung"
und klicken Sie das Symbol "miroTWINFACE control" zur
"configuration of miroTWINFACE control" an.
Mit der Schaltfläche "MAXIMIZE alignment" können Sie die
Vollbild-Überwachung konfigurieren (Standardeinstellung = aus).
Mit der Schaltfläche "Dialog alignment" können Sie die
Dialog-Überwachung einschalten (Standardeinstellung = aus).
Mit der Schaltfläche "Alignment by System" können Sie die
Fenster-Ausrichtung durch Windows NT 4.0 einschalten. Diese
Option ist erst nach einem Neustart des Rechners verfügbar
(Standardeinstellung = aus).
Bestätigen Sie mit dem Button "OK" Ihre Angaben und schließen
die "configuration of miroTWINFACE control". Die eingestellten
Angaben werden jetzt gespeichert und von jeder neugestarteten
Applikation verwendet. Mit dem Button "Abbrechen" können Sie die
Konfiguration abbrechen.
Wenn Sie die Option "Alignment by System" verändert haben, dann
können Sie in dem Fenster "Alignment Settings Change" mit dem
Button "Restart Now" sofort einen Neustart auslösen. Sie können
aber auch mit "Don't Restart Now" zur Systemsteuerung zurückkehren.
Führen Sie über den Taskbar einen Neustart des Systems durch.
HINWEIS:
Die Optionen der Fenster-Ausrichtung durch Windows NT 4.0 bzw.
durch miroTWINFACE control lassen sich auch gemeinsam nutzen.
Bei Inkompatibilitäten mit eingesetzten Applikationen muß auf den
Einsatz einer oder beider Optionen verzichtet werden.
3.) Löschen von Treibern
Nicht mehr benötigte Treiber können entfernt werden, indem Sie
zuerst mit dem Anzeige-Tool der Systemsteuerung auf einen
anderen Treiber umkonfigurieren und das System neustarten. Danach
kann mit Hilfe des Explorers unter \WINNT\SYSTEM32 der
Display-Treiber (CRYSTAL2.DLL) und unter \WINNT\SYSTEM32\DRIVERS
der Miniport-Treiber (CRYSTAL2.SYS) und die Konfigurationsdateien
(Endung .INI) gelöscht werden.
4.) Bei Problemem ...
Bei Problemem mit der VGA-DOS-Box in der Vollbild-Darstellung
sollten Sie bei Ihrem Händler oder bei miro ein Update des
BIOS-ROMs anfordern. U.U. kann aber schon ein Hin- und Her-
schalten zwischen der Fenster- und der Vollbild-Darstellung
ein unsynchronisiertes Bild wieder zum Stehen bringen.
Die im Betriebssystem integrierte VGA-DOS-Box unterstützt nur
die für eine "Standard-VGA" möglichen Auflösungen, z.B. Grafikmodi
mit max. 320x200 und 256 Farben bzw. 640x480 und 16 Farben. Versucht
eine DOS-Applikation eine höhere Auflösung einzustellen, kann dies
einen Absturz der VGA-DOS-Box und im schlimmsten Fall des ganzen
Systems nach sich ziehen.
5.) Besonderer Hinweis
Versuchen Sie nicht, unter Windows NT 4.0 Treiber oder
system-relevante Tools, welche für Microsoft Windows 3.x,
Microsoft Windows 95 oder eine frühere Version von Windows NT
gedacht sind, zu installieren. Diese Treiber oder Tools
werden von Windows NT 4.0 nicht unterstützt. Im schlimmsten
Fall kann dies einen Absturz des ganzen Systems bewirken.
- eof